Verstopfung

Baby suffering due to constipation

Verstopfung – darunter verstehen die Mediziner eine verzögerte und erschwerte Stuhlentleerung über einen Zeitraum von zwei oder mehr Wochen. Es ist bei Babys und kleinen Kindern ein weit verbreitetes Problem, das schon im ersten Lebensjahr das erste Mal auftreten kann.

 

Jedes Baby ist einzigartig und hat auch sein eigenes Muster, was den Stuhlgang angeht. So kommt es  häufig vor, dass ein Baby gelegentlich harten Stuhl hat und dass manche gestillten Babys sogar nur einmal in der Woche Stuhlgang haben. Normalerweise muss man sich keine Sorgen machen, wenn ein Baby Verstopfung hat. Denn nur selten gibt es dafür eine medizinisch relevante Ursache.

 

Babys zwischen 0 und 3 Monaten haben bis zu 3 Stuhlgänge täglich.

 

Warum hat mein Baby Verstopfung?

 

Bei manchen Babys kann eine anhaltende Verstopfung mit einer Kuhmilcheiweißallergie zusammenhängen. Manche Babys haben auch einfach einen trägen Darm (was ebenfalls normal ist) und deshalb nicht so häufigen Stuhlgang.



Könnte es eine Kuhmilcheiweißallergie sein?

 

Wenn Sie glauben, dass Ihr Baby eine Verstopfung hat, dann könnte eine Kuhmilcheiweißallergie dahinter stecken. Möglicherweise haben Sie bei Ihrem Baby aber auch noch andere Symptome (außer Verstopfung) beobachtet, die vielleicht an ganz anderen Bereichen des Babykörpers aufgetreten sind.

 

Um diese möglicherweise mit einer Kuhmilcheiweißallergie zusammenhängenden Symptome richtig zu deuten und einzuordnen, haben wir eine Symptom-Checkliste für Sie erstellt.

 

Die Checkliste wird Ihnen helfen, bei Ihrem Baby all die Symptome zu erkennen, die möglicherweise mit einer Kuhmilcheiweißallergie zusammenhängen. Das wird auch Ihrem Kinderarzt helfen, wenn Sie anschließend mit ihm darüber sprechen.

 

Falls Sie bezüglich der Gesundheit Ihres Babys irgendwelche Zweifel oder Bedenken haben, sollten Sie in jedem Fall so bald wie möglich ärztlichen Rat einholen.

Andere Symptome einer Kuhlmicheiweißallergie

WICHTIGER HINWEIS: Mütter sollten ermutigt werden weiter zu stillen, aber grundsätzlich auf den Verzehr von Milch und jeglicher Milchprodukte zu verzichten. Dies erfordert in der Regel eine qualifizierte Ernährungsberatung, um auch alle Quellen von verborgenem Kuhmilcheiweiß auszuschließen. Wenn die Entscheidung getroffen wurde, eine Spezialnahrung für den Säugling zu verwenden, ist es wichtig Gebrauchsanweisungen für eine korrekte Zubereitung zu geben und hervorzuheben, dass nicht abgekochtes Wasser, nicht sterilisierte Flaschen oder eine falsche Verdünnung zur Erkrankung des Kindes führen können. Spezialnahrungen (Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke) für Säuglinge sind unter ärztlicher Aufsicht zu verwenden.