Hotline bei Fragen zu Kuhmilcheiweißallergie

Unsere individuellen Spezialnahrungen für Babys und Kleinkinder mit Kuhmilchallergie


Je früher eine Kuhmilcheiweißallergie erkannt wird, desto schneller kann auch eine ggf. erforderliche Ernährungstherapie begonnen werden. Wenn Sie also vermuten, dass Ihr Baby auf Kuhmilcheiweiß allergisch sein könnte, sollten Sie keine Zeit verlieren und sobald wie möglich einen Termin beim Arzt vereinbaren.


Mit einer klaren und von ärztlicher Seite bestätigten Diagnose lässt sich eine Kuhmilcheiweißallergie gut bewältigen, indem die künftige Ernährung Ihres Babys darauf abgestimmt wird.


Es ist allerdings sehr wichtig, dass Sie nicht mit kuhmilchfreier Babynahrung experimentieren, ohne eine Empfehlung oder genaue Anweisung vom Arzt zu haben.


Die Informationen in diesem Abschnitt werden Ihnen helfen, sich auf den Arzttermin richtig vorzubereiten. Sie werden auch viele und hoffentlich alle Fragen beantworten, die während der Zeit der Diagnostik und Behandlung der Kuhmilcheiweißallergie Ihres Babys immer mal wieder auftauchen können.



Schenken wir den Babys ihr Lächeln zurück!


Bei der Diagnose einer Kuhmilchallergie, setzen wir uns gemeinsam mit Ihrem behandelten Kinderarzt dafür ein, dass von Anfang an die passende Nahrung bereit gestellt wird, um Ihr Baby bestmöglich zu unterstützen und von Symptomen zu befreien – denn jedes Baby ist einzigartig! Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Produkte Althéra®, Alfaré® und Alfamino® entwickelt – eigens auf Babys und Kleinkinder mit Kuhmilchallergie abgestimmte Spezialnahrungen. Sie alle wurden mit höchster Sorgfalt so konzipiert, dass Ihr Baby mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt wird, die es für sein Wachstum und seine Entwicklung benötigt. Ihr Kinderarzt wird Ihnen sagen, welche der drei Spezialnahrung am besten für Ihr Baby geeignet ist. Die neue Generation von Althéra®, Alfaré® und Alfamino® wurde nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt und enthält ab sofort als einzige Spezialnahrung in Deutschland Humane Milch-Oligosaccharide* (HMO) – inspiriert von der Natur.


*Die in Althéra®, Alfaré® und Alfamino® enthaltenen strukturidentischen humanen Milch-Oligosaccharide (2’FL und LNnT) sind nicht aus Muttermilch gewonnen, sondern strukturidentisch nachgebildet.



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Was sind Humane Milch-Oligosaccharide (HMO) und welche Rolle spielen sie


Jahrzehntelange Forschung hat gezeigt, dass Muttermilch neben bekannten Nährstoffen auch eine faszinierende Komponente enthält, die als Humane Milch-Oligosaccharide oder HMO bekannt ist. HMO sind der drittgrößte feste Bestandteil der Muttermilch. 2‘FL und LNnT sind dabei die zwei häufigsten HMO in Muttermilch.1

Der Wissenschaft ist es vor kurzem gelungen die beiden HMO 2‘FL und LNnT strukturidentisch nachzubilden und in bestimmten Spezialnahrungen für Kuhmilchallergie einzusetzen.


Erstattungsfähigkeit von Spezialnahrungen bei Säuglingen und Kleinkindern mit Kuhmilcheiweißallergien (KMPA)


Bei einer Kuhmilcheiweißallergie ist der komplette Verzicht auf Kuhmilch und Kuhmilchprodukte die einzige Möglichkeit, eine allergische Reaktion zu vermeiden (= therapeutische Eliminationsdiät). In diesem Fall wird Ihr Arzt eine Spezialnahrung empfehlen. Diese Spezialnahrungen sind genau auf die speziellen Ernährungsbedürfnisse des Säuglings bzw. Kleinkinds mit Nahrungsmittelallergien ausgerichtet.


Für gesetzlich Versicherte ist in der aktuell gültigen Arzneimittelrichtlinie (www.gba.de/informationen/richtlinien/) festgelegt, dass Spezialnahrungen zur Behandlung von Säuglingen und Kleinkindern mit Kuhmilcheiweißallergie oder multiplen Nahrungsmittelallergien zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen verordnungsfähig sind. Bei Privatversicherten sind dagegen die individuell vertraglich vereinbarten Leistungen entscheidend, die entsprechende Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit muss mit der individuellen Krankenversicherung geklärt werden. Für einen möglicherweise zusätzlich bestehenden Anspruch auf Beihilfeleistungen sind die Beihilfeverordnungen der Bundesländer verbindlich, die Sie direkt mit Ihrer Beihilfestelle besprechen sollten.


Althéra, Alfaré oder Alfamino werden von Ihrem Kinderarzt verordnet und sind erstattungsfähig für Säuglinge und Kleinkinder mit einer Kuhmilcheiweißallergie sowie bei multiplen Nahrungsmittelallergien.


Die Prognose der Kuhmilchallergie im Säuglings-und Kleinkindalter ist gut. Etwa 75% der betroffenen Kinder vertragen mit 2 Jahren Kuhmilch und Kuhmilchprodukte wieder, 90% der Kinder bei Erreichen des Schulalters.

Mehr Informationen

Wie Sie unsere Spezialnahrungen richtig zubereiten


Vielleicht ist das Thema Füttern bei Ihnen immer noch mit Sorgen verbunden, weil Sie in der Zeit, in der die Kuhmilcheiweißallergie Ihres Babys noch nicht eindeutig diagnostiziert war, möglicherweise vieles erlebt haben, das nicht so erbaulich war. Doch jetzt sollten Sie optimistisch nach vorne schauen – auch und gerade was das Füttern angeht. Ihr Kinderarzt hat für Ihr Baby eine Spezialnahrung verordnet. Wichtig ist, dass Sie diese genau nach Anleitung und Altersempfehlung zubereiten. Denn Fehler bei der Zubereitung und Handhabung können den Erfolg der diätetischen Behandlung, aber auch die Gesundheit Ihres Babys beeinträchtigen. Im nachfolgenden Schaubild haben wir nochmals Schritt für Schritt zusammengefasst, was es bei der Zubereitung zu beachten gibt.




WICHTIGER HINWEIS: Mütter sollten ermutigt werden weiter zu stillen, aber grundsätzlich auf den Verzehr von Milch und jeglicher Milchprodukte zu verzichten. Dies erfordert in der Regel eine qualifizierte Ernährungsberatung, um auch alle Quellen von verborgenem Kuhmilcheiweiß auszuschließen. Wenn die Entscheidung getroffen wurde, eine Spezialnahrung für den Säugling zu verwenden, ist es wichtig Gebrauchsanweisungen für eine korrekte Zubereitung zu geben und hervorzuheben, dass nicht abgekochtes Wasser, nicht sterilisierte Flaschen oder eine falsche Verdünnung zur Erkrankung des Kindes führen können. Spezialnahrungen (Diätetische Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke) für Säuglinge sind unter ärztlicher Aufsicht zu verwenden.

1.Hegar B et al. Pediatr Gastroenterol Hepatol Nutr 2019;22(4):330-340.