Modulen® IBD: Trinknahrung bei Morbus Crohn in der Pädiatrie

Eine Ernährungstherapie mit Modulen® IBD kann den Krankheitsverlauf Ihrer jungen Patient:innen positiv beeinflussen. Vorrangige Ziele sind dabei, eine Abnahme der Entzündungsaktivität, eine adäquate Nährstoffzufuhr sowie das Wohlbefinden zu steigern.

Vertrauen auch Sie der Nr. 1 in der Verordnung!1

Modulen® IBD ist als Trink- und Sondennahrung bei Kindern ab 5 Jahren sowie bei Erwachsenen sowohl zur ausschließlichen als auch zur ergänzenden Ernährung geeignet.

Um den gewünschten Effekt zu erzielen, empfiehlt die ECCO/ ESPGHAN-Leitlinie für Kinder und Jugendliche mit Morbus Crohn eine exklusive enterale Ernährungstherapie (EEN) mit Trinknahrung für 6 bis 8 Wochen.2 Die konsequente Ernährungstherapie trägt zur Verbesserung des Ernährungszustands und zur Reduktion der Entzündungsaktivität bei.2

Weitere Informationen zum Thema Ernährungstherapie, können Sie im Detail der Modulen® IBD Fachbroschüre entnehmen.

Zahlreiche Studien bestätigen die positive Wirkung von Modulen® IBD als First-Line-Therapie bei Kindern und Jugendlichen mit Morbus Crohn.

Hohe Remissionsrate

Hohe Remissionsrate:
Modulen® IBD induziert ebenso schnell und effektiv eine Remission wie Kortikosteroide.3,4

Schleimhautabheilung

Schleimhautabheilung:
Modulen® IBD erzielt höhere Erfolgsrate bei der Schleimhautheilung als Kortikosteroide.3

Positiver Einfluss auf das Wachstum

Positiver Einfluss auf das Wachstum:
Modulen® IBD fördert Längenwachstum und Gewichtszunahme,3,5,6 verbessert die Knochendichte und erhöht die Muskelmasse.7

Gute Verträglichkeit

Gute Verträglichkeit:
Modulen® IBD ist eine gut verträgliche Polymer-Diät.5

Modulen® IBD ist verordnungsfähig.

Modulen® IBD ist ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (bilanzierte Diäten),
dass der Arzt gemäß der Arzneimittelrichtlinie vom 18.12.2008/ 22.01.2009 verordnen kann.

Modulen® IBD ist verordnungsfähig

Voraussetzung für die Verordnung:

Wenn eine normale Nahrungsaufnahme aus medizinischen Gründen nicht oder nur eingeschränkt möglich ist sowie eine Modifizierung der normalen Ernährung oder sonstige ärztliche, pflegerische und ernährungstherapeutische Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungssituation nicht ausreichen und eine Mangelernährung besteht oder droht.

Dabei schließen sich die Verwendung einer Trinknahrung zur enteralen Ernährung und sonstige Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungssituation einander nicht aus und sind erforderlichenfalls miteinander zu kombinieren. In entsprechenden Fällen werden die Kosten für medizinische Trinknahrung durch die gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Sozialgesetzbuch (SGB V):

Im Sozialgesetzbuch V § 31 Abs. 5 ist geregelt, dass gesetzlich Versicherte einen Anspruch auf die Versorgung mit diätetischen Lebensmitteln für besondere medizinische Zwecke zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen haben. Voraussetzungen für die Verordnung sind in der Arzneimittelrichtlinie (AM-RL) vom 18.12.2008/22.01.2009 geregelt.

Arzneimittelrichtlinie (AM-RL):

Gemäß der Kapitel I §18-23 der AM-RL in der Neufassung vom 18.12.2008/22.01.2009 vom Gemeinsamen Bundesausschuss ist klar geregelt, dass Elementardiäten (sogenannte Trinknahrungen – z.B. Modulen® IBD) zu Lasten der GKV verordnungsfähig sind, wenn sie medizinisch notwendig und als ausschließliche Nahrungsquelle geeignet sind (Auszug der AM-RL).

Beginnen Sie mit einer Ernährungstherapie mit Modulen® IBD und helfen Sie Ihren jungen Patient:innen! Steigern Sie das Wachstumspotenzial und die Lebensqualität der Patient:innen!

Mädchen trinkt Wasser Mädchen trinkt Wasser

Modulen® IBD: Die Anwendung

Ein wichtiges Ziel der Ernährungstherapie bei Morbus Crohn ist es, die Zufuhr mit lebenswichtigen Nährstoffen, insbesondere Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen zu sichern.

Damit leistet die Ernährungstherapie einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Behandlung. Sie unterstützt die Heilung der entzündeten Darmschleimhaut und ist damit entscheidend für die Prävention von Darmschäden und gesundheitlichen Komplikationen.2,8

Die benötigte Menge an Modulen® IBD sollte anhand der persönlichen Ernährungsbedürfnisse ermittelt werden. Dazu ist die Berechnung des Grundumsatzes einschließlich der notwendigen Zulagen (bezogen auf die anthropometrischen Daten, Laborwerte und die Entzündungsaktivität) notwendig.

Mit Modulen® IBD ist eine flexible Anpassung der Energiedichte von normokalorisch (1,0 kcal/ml) bis hochkalorisch (1,5 kcal/ml) möglich. Es ist daher individuell einsetzbar - ganz nach Bedarf Ihrer Patient:innen.

Modulen® IBD ist zur ausschließlichen oder ergänzenden Ernährung geeignet.

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ModuLife® basiert auf einer speziell entwickelten Diät: CDED (Crohn’s Disease Exclusion Diet), kombiniert mit einer partiellen enteralen Ernährungstherapie (PEN) mit Modulen® IBD. Dieses Konzept ist die erste und einzige Ernährungstherapie – basierend auf Modulen® IBD in Kombination mit herkömmlichen Lebensmitteln –, deren klinische Wirksamkeit belegt ist.9,10,11

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Trinken meine Patient:innen genug?

Bei einer exklusiven enteralen Ernährungstherapie (EEN) wird die Gesamtenergie pro Tag auf den geplanten täglichen Modulen® IBD Portionen verteilt. Ihre Patient:innen sollten nach der verordneten Menge keinen Hunger mehr haben. Schaffen Ihre Patient:innen die geforderte Trinkmenge nicht, kann die Dosierung auf bis zu 1,5 kcal/ml angepasst werden. Im Verlauf der Modulen® IBD Therapie sollte sich das Gewicht Ihrer Patient:innen stabilisieren oder ggf. erhöhen. Bei Gewichtsverlust sollten Sie eventuell die Menge an Modulen® IBD erhöhen.

Bei einer partiellen enteralen Ernährungstherapie (PEN) + Crohn’s Disease Exclusion Diet (CDED) decken Ihre Patient:innen ihren Gesamtenergiebedarf in Phase 1 zu 50 Prozent mit den auf der Liste angegebenen erlaubten Lebensmitteln und zu 50 Prozent mit Modulen® IBD. In Phase 2 und Phase 3 wird der Gesamtenergiebedarf zu 75 Prozent mit den auf der Liste angegebenen erlaubten Lebensmitteln und zu 25 Prozent mit Modulen® IBD gedeckt. Die Auswahl der erlaubten Lebensmittel nimmt mit jeder Phase zu.

Modulen® IBD: Zubereitung

Wie bereitet man Modulen® IBD richtig zu?
Modulen® IBD sollte möglichst immer direkt vor dem Verzehr frisch zubereitet werden.

prepearing step 1

Hände gründlich waschen und sicherstellen, dass alle verwendeten Materialien sauber sind.

prepearing step 2

Wählen Sie aus der Dosierungstabelle die gewünschte Menge und Energiedichte des Fertigprodukts.

prepearing step 3

Die benötigte Wassermenge in ein sauberes Gefäß füllen.
Für die Zubereitung nur abgekochtes, auf Zimmertemperatur abgekühltes Wasser oder kohlensäurefreies Mineralwasser verwenden.

prepearing step 4

Gewünschte Pulvermenge mit beigefügtem Messlöffel entnehmen

prepearing step 5

Pulver in das Wasser geben und sofort kräftig umrühren. Sie können auch einen Schüttelbecher verwenden.

prepearing step 6

Nach Gebrauch Messlöffel in der Dose aufbewahren wie abgebildet.

Modulen® IBD: Bedarfskalkulation

Wie hoch ist die empfohlene Tagesdosierung?

Die benötigte Menge Modulen® IBD sollte anhand der persönlichen Ernährungsbedürfnisse Ihrer Patient:Innen ermittelt werden.

Dazu ist die Berechnung des Grundumsatzes einschließlich der notwenigen Zulagen (bezogen auf die anthropometrischen Daten, Laborwerte und der Entzündungsaktivität) notwendig.

Die Standarddosierung entspricht 1 ml = 1 kcal.

Bei erhöhtem Energiebedarf kann die Energiedichte auf 1,25 kcal/ml bzw. 1,5 kcal/ml gesteigert werden.
Achten Sie daher bei höherer Energiedichte darauf, dass Ihre Patient:innen zuerst die benötigte Menge Modulen® IBD abmessen und danach Wasser zugeben, bis das in der Tabelle aufgeführte Gesamtvolumen der trinkfertigen Nahrung erreicht ist.
Das genaue Abmessen der benötigten Menge Modulen® IBD ist wichtig!

Zubereitung und Dosierung
Zubereitungsempfehlung Kilokalorienangaben/ml Wasser Pulver Messlöffel (Gramm) Zubereitete Nahrung ml/kcal
Normalempfehlung 1,0 kcal/ml
210 6 (50g) 250/250
420 12 (100g) 500/500
850 24 (200g) 1000/1000
1700 48-1 Dose (400g) 2000/2000
Erhöhter Energiebedarf 1,25 kcal/ml
200 7,5 (62g) 250/310
400 15 (125g) 500/625
800 30 (250g) 1000/1250
1600 1,25 Dosen (500g) 2000/2500
Erhöhter Energiebedarf 1,5 kcal/ml
190 9 (75g) 250/375
380 18 (150g) 500/750
750 36 (300g) 1000/1500
1500 1,5 Dosen (600g) 2000/3000

*Die tägliche Gesamtenerglemenge,sollte in Absprache mit dem/der Arzt:inn festgelegt werden

Modulen® IBD: Produktdatenblatt

Modulen® IBD: Bestellinformationen

Modulen® IBD (Dose)

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12 x 400 g

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Produkte in Apotheken, im Sanitätsfachhandel oder über den Zustellgroßhandel.

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Service und Kontakt

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phone icon Infotelefon: 0800 664 7237 (kostenfrei)
Mo.-Do.: 9-17 Uhr Fr.: 9-15 Uhr
mail icon E-Mail: info@pediatric-healthcare.de
E-Mail ModuLife®: ModuLife.NHS@de.nestle.com

Pädiatrie News

In unserem exklusiven Newsletter informieren wir Sie regelmäßig mit speziell auf Ihren Tätigkeitsbereich abgestimmten Informationen u.a. zu diesen Themen: Termine zu Fortbildungen und Kongressen, neueste Studienergebnisse, nützliches Fachwissen rund um die speziellen Ernährungstherapien in der Pädiatrie und Arbeitsmaterialien zum Download.

Quellen:

  1. IQVIA Marktdaten MAT 08/2022, Pharmascope Sell-Out Morbus Crohn EEN.
  2. Rheenen P et al. The Medical Management of Paediatric Crohn’s Disease: an ECCO-ESPGHAN Guideline Update; Journal of Crohn's and Colitis, 2021, 171–194. 3 Borrelli O et al. Polymeric diet alone versus corticosteroids in the treatment of active pediatric Crohn’s disease: a randomized controlled open-label trial. Clin Gastroenterol Hepatol. 2006;4: 744-753
  3. Fell JM et al. Mucosal healing and a fall in mucosal pro-inflammatory cytokine mRNA induced by a specific oral polymeric diet in paediatric Crohn’s disease. Aliment Pharmacol Ther. 2000;14: 281-9
  4. Berni Canani R et al. Short- and long-term therapeutic efficacy of nutritional therapy and corticosteroids in paediatric Crohn’s disease. Dig Liver Dis. 2006;38(6):381-387
  5. Buchanan E et al. The use of exclusive enteral nutrition for induction of remission in children with Crohn’s disease demonstrates that disease phenotype does not influence clinical remission. Aliment Pharmacol Ther. 2009;30(5): 501-507
  6. Werkstetter KJ et al. Influence of exclusive enteral nutrition therapy on bone density and geometry in newly diagnosed pediatric Crohn’s disease patients. Annals of Nutrition and Metabolism. 2013; 63:10-16
  7. Gasparetto M and Guariso G; Crohn‘s disease and growth deficiency in children and adolescents. World J Gastroenterol 2014; 20(37):13219-13233
  8. Levine A. et al. Crohn’s Disease Exclusion Diet Plus Partial Enteral Nutrition Induces Sustained Remission in a Randomized Controlled Trial. Gastroenterology. 2019; 157(2): 440–450.
  9. Sigall-Boneh R et al. Partial enteral nutrition with a Crohn’s disease exclusion diet is effective for induction of remission in children and young adults with Crohn’s disease. Inflamm Bowel Dis. 2014; 20(8): 1353–60.
  10. Sigall-Boneh R et al. Dietary Therapy with the Crohn’s Disease Exclusion Diet is a successful Strategy for Induction of Remission in Children and Adults Failing Biological Therapy. J Crohns Colitis 2017; 11(10); 1205–1212.