Dysphagie und Reflux

Dysphagie und Reflux

Gastrointestinale Funktionsstörungen wie Reflux und Dysphagie gehören zu den häufigen Erkrankungen, die bei Säuglingen und Kleinkindern zu Ernährungsproblemen führen können.

Reflux und Dyshagie können bei Säuglingen und Kleinkindern zu Ernährungsproblemen führen. Ohne adäquate Unterstützung können die Ernährung und der Gesundheitszustand beeinträchtigt werden. Die Beibehaltung der oralen Fütterung ist die bevorzugte Wahl, um eine angemessene Ernährung von betroffenen Säuglingen sicherzustellen1,2. Hierfür kommen Andickungsmittel speziell für die Bedürfnisse dieser Zielgruppe zur Unterstützung der oralen Nahrungsaufnahme in Betracht.​

Durch das Andicken von Getränken und flüssigen Lebensmitteln gewinnt das Kind mehr Zeit und Kontrolle beim Schluckvorgang. Die benötigte Viskosität hängt vom Alter des Kindes und dem Ausmaß seiner Dysphagie ab. Daher wird ein Andickungsmittel empfohlen, das anhand der IDDSI (International Dyspaghia Diet Standardisation Initiative) validiert wurde und mit welchem alle Dickungsgrade, von leicht bis extrem dick, sicher erreicht werden können. Um den Fütterungsprozess zu unterstützen, sind Andickungsmittel, die den ursprünglichen Geschmack der Nahrung bewahren zu bevorzugen. Dies soll den Kindern dabei helfen, ihren Geschmackssinn zu entwickeln, ihren Trinkgenuss und ihre Nahrungsvielfalt zu erhöhen und damit verbunden für positive Erfahrungen beim Essen und Trinken sorgen. Schließlich ist es wichtig, dass das Andickungsmittel amylase-resistent ist und nicht mit dem Speichel reagiert, um eine gleichbleibende Konsistenz während des Schluckvorgangs zu gewährleisten.​

1. Raol et al. Clinics in Perinatology. 2018;45(4):645-60.;

2. Orenstein SR. GI Motility online. 2006;PART 1.

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Unterschiedliches Wachstum bei Kindern ist normal1

 

In den ersten beiden Lebensjahren weichen etwa ein Viertel der Kinder, die später ein normales Wachstum erreichen, in Gewicht und Größe um mehr als 25 Perzentilpunkte (auf einer Standardwachstumskurve) nach unten ab und folgen dann diesem Perzentil; dies sollte nicht als Gedeihstörung gesehen werden.

 

http://www.aafp.org/afp/2003/0901/p879.html.

Zugriff: Dezember 2014.

<h3>Kalorienreiche Ernährung<sup> 1</sup></h3>

Kalorienreiche Ernährung 1

Säuglinge und Kinder mit Gedeihstörung benötigen 150 % der empfohlenen täglichen Kalorienzufuhr für ihr erwartetes Gewicht (nicht das tatsächliche Gewicht). Bei Säuglingen kann dies durch eine stärkere Konzentration des Milchersatzes oder durch den Zusatz von Reisflocken zu pürierter Kost erreicht werden. Bei Kleinkindern kann die gewöhnliche Kleinkindnahrung durch fettreiche Nahrungsmittel wie Käse, Butter oder Erdnussbutter ergänzt werden.


1. http://www.aafp.org/afp/2003/0901/p879.html.

Zugriff: Dezember 2014.

<h3>Ein Tagebuch führen<sup> 1</sup></h3>

Ein Tagebuch führen 1

Da Babys nahezu dreimal so viel Energie wie Erwachsene benötigen (gemessen in Kalorien pro kg), kann es leicht zu Verzögerungen im Wachstum kommen. Ein Tagebuch, in dem die Nahrungsmittel und Mengen notiert werden, die vom Kind über einen Zeitraum von drei Tagen zu sich genommen wurden, hilft beispielsweise bei der Bestimmung der Kalorienzufuhr.


1. http://www.aafp.org/afp/2003/0901/p879.html.

Zugriff: Dezember 2014.

Fruchtsäfte nur in Maßen<sup> 1,2</sup>

Fruchtsäfte nur in Maßen 1,2

Bei Kleinkindern und älteren Kindern mit Gedeihstörung sollte die Gabe von Fruchtsäften auf 150–350 ml begrenzt werden. Fruchtsäfte können zu schlechtem Wachstum beitragen, da das Kind den Appetit verliert und damit weniger Kalorien zu sich nimmt.


1. http://www.aafp.org/afp/2003/0901/p879.html.

Zugriff: Dezember 2014.

2. http://www.mayoclinic.org/healthy-living/childrens-health/expert-answers/fruit-juice/faq-20058024 .

Zugriff: Dezember 2014.


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