Fragen und Antworten

Fragen
ZU
1. Was sind lösliche Ballaststoffe?
Lösliche Ballaststoffe wie teilhydrolysiertes Guarkernmehl dienen den wichtigen, „gesunden“ Darmbakterien (z. B. Bifidus, Lactobazillus) als Energiequelle und unterstützen deren Vermehrung. Dabei entstehen kurzkettige Fettsäuren, die unter anderem bei Durchfall (Diarrhö) an der Regulierung des Wasserhaushaltes im Dickdarm beteiligt sind. Sie dienen ferner der Dickdarmschleimhaut als wichtiger Energielieferant und können dadurch ihren Aufbau unterstützen.
2. Was unterscheidet lösliche Ballaststoffe von herkömmlichen Abführmitteln?
Lösliche Ballaststoffe wie z.B. teilhydrolysiertes Guarkernmehl / PHGG (partial hydrolysiertes Guarkernmehl), werden im Gegensatz zu unlöslichen Ballastoffen von der Dickdarmflora verstoffwechselt.. Sie sind 100% pflanzlich, sehr gut verträglich und auch länger anwendbar. Ein Gewöhnungseffekt ist nicht bekannt.
3. Wie lang sollte OptiFibre® angewendet werden?
Erfahrungsgemäß empfiehlt sich eine regelmäßige Verwendung von OptiFibre® über 3 Wochen. OptiFibre® kann problemlos auch über längere Zeit angewendet werden. Fragen Sie auch Ihren Arzt oder Apotheker.
4. Was ist die Guarbohne?
Die Guarbohne (Cyamopsis tetragonoloba) ist in Afrika heimisch und wird ein bis 2, manchmal sogar bis 3 m hoch. In den Anbaugebieten werden sowohl die Blätter als auch die Samen des Strauchs gerne als frisches Gemüse gegessen. Zudem dient die Staude den Nutztieren als Futter. Für die Herstellung der löslichen Ballaststoffe von OptiFibre® werden die Samen der Guarpflanze in einem speziellen Verfahren weiterverarbeitet.
5. Hat OptiFibre® Nebenwirkungen?
OptiFibre® ist ein geschmacks-, geruchs- sowie farbneutrales Pulver, das gut löslich ist. Es ist sicher und einfach anzuwenden und quillt nicht nach. Somit bedarf es keiner zusätzlichen Flüssigkeitszufuhr, wie das bei unlöslichen Ballaststoffen wie z.B. bei Leinsamen, Kleie erforderlich ist. Generell kann es bei einer zu hohen Dosierung von löslichen Ballaststoffen gelegentlich zu Blähungen führen, weshalb es wichtig ist, die Tagesdosierung langsam über mehrere Tage oder Wochen steigern.
6. Enthält OptiFibre® Zusatzstoffe?
Nein, OptiFibre® ist zu 100% pflanzlich und enthält weder Farbstoffe, Aromen noch Konservierungsmittel.
7. Enthält OptiFibre® Gluten, Lactose oder Fructose?
Nein, OptiFibre® ist gluten- und fructosefrei. Die Sticks/Sachets in der OptiFibre Faltschachtel sind lactose- und milchfrei. Produktionsbedingt kann OptiFibre® in den Dosen Milch/Laktose enthalten sein.
Fragen
zur Anwendung
8. Welche Nährstoffe enthält OptiFibre®?


9. Wo ist der Messlöffel von OptiFibre®?
Der Messlöffel befindet sich (manchmal gut versteckt) in der Dose.

Tipp: Falls der Messlöffel beim Öffnen nicht an der Oberfläche ersichtlich ist, den Messlöffel mit einer sauberen Gabel aus dem Pulver fischen.



Fragen
zur Zielgruppe
10. Für wen ist OptiFibre® geeignet?
Für alle Personen mit gestörter Funktion des Dickdarms (zur Nährstoffresorption und –ausscheidung) bei Diarrhö (Durchfall) und Obstipation (Verstopfung)
  • Kinder ab 3 Jahren.
  • Schwangere & Stillende.
  • Erwachsene jeden Alters.
11. Kann OptiFibre® von Personen mit Reizdarmsyndrom verwendet werden?
Personen mit Reizdarmsyndrom sollten in jedem Fall mit ihrem behandelnden Arzt die notwendigen Maßnahmen besprechen, auch gegebenenfalls eine erforderliche Ernährungstherapie angehen/anstreben.
12. Kann OptiFibre®von Personen mit gestörter Funktion des Dickdarms und Hämorrhoiden verwendet werden?
Personen mit gestörter Funktion des Dickdarms und Hämorrhoiden sollten Ihrem behandelnden Arzt aufsuchen, der ggf. auch ernährungstherapeutische Maßnahmen festlegt.
13. Kann OptiFibre® von Personen verwendet werden, die unter einer Divertikulose leiden?
Es ist wichtig, Ihre Beschwerden mit Ihrem behandelnden Arzt zu besprechen. Er wird ggf. eine Ernährungstherapie einleiten.
Fragen
zur Verdauung
14. Wie erkenne ich Verstopfung?
Verstopfung im medizinischen Sinne besteht bei weniger als 3 Stuhlgängen pro Woche, wenn zusätzlich folgende Beschwerden bestehen:
  • zu harter Stuhl
  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • inkomplette Stuhlentleerung
  • Gefühl der Blockierung
  • manuelle Stuhlentleerung (zusätzliche händische Hilfe nötig)
15. Wie erkenne ich Verstopfung bei Kindern?
Verstopfungen bei Kindern können zahlreiche Ursachen haben. Suchen Sie daher immer einen Arzt auf, um die Ursache abklären zu lassen.
Bei Auftreten von min. 2 der genannten Symptome:
  • Schmerzhafter oder harter Stuhlgang
  • Weniger als 3 Stuhlgänge pro Woche
  • Mehr als 1x Stuhlschmieren pro Woche
  • Zurückhalten von Stuhl
  • Gelegentliches Entleeren von großen Stuhlmassen
*Leitlinien der Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE)
16. Was kann ich selbst zum Erhalt der normalen Funktion des Dickdarms beitragen?
Ballaststoffe, Flüssigkeit und Bewegung sind die drei wichtigsten Elemente für eine gesunde Verdauung. Essen Sie ballaststoffreich. Ballaststoffe sind pflanzliche, unverdauliche Bestandteile unserer Nahrung. Sie wirken sich positiv auf die Darmtätigkeit und die Verdauung aus und kommen vor allem in folgenden Lebensmitteln vor:
  • Gemüse und Obst
  • Vollkornprodukte
  • Hülsenfrüchte (z.B. Linsen, Guarbohnen)
Trinken Sie genügend. Trinken Sie pro Tag mindestens 2 Liter, am besten Leitungswasser.

Tipp: Nehmen Sie sich eine 1,5L-Flasche mit ins Büro oder an Ihren Arbeitsplatz und nehmen Sie sich vor, die ganze Flasche über den Tag verteilt auszutrinken. Die Flüssigkeit braucht der Körper für seine Verdauungstätigkeit im Darm, aber auch für viele andere Stoffwechselprozesse. Bleiben Sie in Bewegung. Nehmen Sie sich die Zeit, sich 2-3x pro Woche ausgiebig zu bewegen. Machen Sie dabei das, was Ihnen am meisten Spaß macht (Laufen, Spazierengehen oder vielleicht auch einen Tanzkurs) und tragen Sie sich diese Trainingstermine fix in Ihren Kalender ein.
Die Bewegung wirkt anregend auf die Darmtätigkeit und sorgt auch für geistige Abwechslung und Entspannung vom hektischen Alltag.